Home
Aktuelles
Geschichte
Johannislehn heute
Stiftungsorgan
Fördermaßnahmen
Kontakt
Impressum
Sitemap

 

 Das Johannislehn heute

Mit der Abfassung einer neuen Satzung (4. November 1964) wurden die Weichen für das Überleben und einen Neuanfang der Familienstiftung gestellt.

An dieser Stelle sei Edgar Much, Bremen, für seine Tätigkeit als Genealoge gedankt. Er erstellte in aufwendiger Arbeit eine ausführlich gestaltete dreibändi­ge Genealogie des Johannislehns und der Meltzingschen Commende. Aus ihr erfahren wir u.a., dass der Afrikaforscher Gustav Hermann Nachtigal (* 1834, gest. 1885 ) und Wilhelm Moritz Keferstein (* 1833, t 1870) als Mitarbeiter an Brehms Tierleben zu unseren Ahnen gehören.

Eine weitere namhafte Persönlichkeit ist August Julius Siegfried Grotefend (* 28.07.1885 zu Marburg), Famlienforscher und Verfasser des Buches „Grotefend und Diederichs aus Niedersachsen".

Einen sehr breiten Raum nimmt die Genealogie der Familie Chüden ein. Sie stammt aus Gr. Chüden bei Salzwedel. Ihre Ratsverwandten und Bürgermeister amteten in Salzwedel. Klärend soll hinzugefügt werden, dass Professor Johann Michael Heintze (* 24.03.1717 in Langensalza, gest. 06.10.1790 in Weimar) am 25.01.1752 Sophie Catharine Chüden in 2. Ehe in Lüneburg heiratete. Seine 3. Ehe schloss er mit ihrer Schwester Katharine Dorothee Chüden.

Am 6. Dezember 1991 wurde eine neue Satzung geschaffen. Inhaltliche Veränderungen dabei gab es bei der Aufstellung der Vermögenswerte.

Ein besonderer Dank gilt Hans-Gottlieb Wesenick, Superintendent in Göttingen. In seinen letzten Lebensjahren hat er mit großem Engagement Sterbe- und Geburtsdaten, aber auch die Adressen der Nachfahren von Claus Heintze gesammelt. Prof. Gottfried Heintze konnte bei seinen Einladungen zu Heintze-Familientagen in Göttingen, Hamburg, Langensalza und Weimar darauf zurückgreifen. Die meisten Stipendiatinnen und Stupendiaten der letzten Jahre tauchen schon in der kleingedruckten 160-seitigen Ausgabe aus dem Jahre 2006 "Nachkommen von Claus Heintze. Langensalza 1484" von Hans-Gottlieb Wesenick auf.

Das Archiv des Johannislehns wurde im Sommer 2018 dem Stadtarchiv Uelzen übergeben. Die Unterlagen können dort eingesehen werden.

Das Johannislehn wird derzeit verwaltet von Patron Dr. Fabian Heintze, Hamburg, den beiden Compatronen Walter Bellingrodt, Syke, und Hubertus Heintze, Hamburg, sowie dem Ueltzener Propst Jörg Hagen als Inspektor. Das Patronat kommt jährlich einmal im Herbst zusammen, um u.a. über die Höhe der zu verteilenden Stipendien zu beraten.

Auch sei an dieser Stelle der Stadt Uelzen für die Erhaltung der Familiennamen Lembecke, Alewin und Hoefft gedankt. Nach ihnen wurden Straßen in der Stadt Uelzen benannt. Johannes Lembecke (Johannislehn) war 1372 Bürgermeister zu Uelzen und Erbauer der Stadtmauer. Ernst Alewin (t 16.03.1610 ), Meltzings Commende, war 1600 Ratmann. Dr. Jur. Georg Friedrich Wilhelm Hoeffl war 1852 Bürgermeister und Patron des Johannislehns.

Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen [Goethe, Faust ],

ein Wort, das auch für die Familienstiftung Johannislehn gilt.

Und so soll weiter tatkräftig gearbeitet und keine Mühe gescheut werden, unsere Familienstiftung im Sinne der Ahmen fortbestehen zu lassen.

 

 

Top
Familienstiftung Johannislehn  | info@stiftungjohannislehn.org